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RegistrierenAnmeldenTier- und Pflanzenevolution trennt sich
Importiert@odus · 1. März, 20:26
Zusammenfassung der Unterhaltung
Die Trennung von Tieren, Pflanzen und Pilzen begann vor über einer Milliarde Jahren im Meer durch verdrängende Konkurrenz um begrenzte Ressourcen: Die pflanzlichen Vorfahren erlangten durch Endosymbiose die Fähigkeit zur Photosynthese und besetzten die lichtdurchflutete Zone; die pilzlichen Vorfahren entwickelten die extrakorporale Verdauung und spezialisierten sich auf die Zersetzung von Leichen; die tierischen Vorfahren hingegen schlugen den Weg der Jagd ein und entwickelten dank der Sauerstoffexplosion Bewegungs- und Sinnesysteme.
Unterhaltung
Wie haben sich Tiere und Pflanzen voneinander getrennt?
Dies ist eine sehr faszinierende Evolutionsgeschichte. Vereinfacht gesagt fand die "Trennung" von Tieren und Pflanzen nicht in unseren vertrauten Wäldern oder Grasländern statt, sondern vor 1,6 Milliarden Jahren im ursprünglichen Ozean, auf Einzellerebene.
Der Kern dieser Trennung lässt sich auf ein entscheidendes "Verschlingungs"-Ereignis und die daraus resultierende Wahl zweier völlig unterschiedlicher Überlebensstrategien zurückführen.
- Gemeinsamer Ursprung: LECA (Letzter gemeinsamer eukaryotischer Vorfahre)
Vor der Trennung hatten Tiere und Pflanzen einen gemeinsamen Vorfahren, den die Wissenschaft LECA (Last Eukaryotic Common Ancestor) nennt.
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Lebensform damals: Sie waren einzellige Organismen, die im Wasser lebten. Sie besaßen bereits einen Zellkern und Mitochondrien (die Energie liefern) und ernährten sich, indem sie Bakterien oder organische Fragmente um sich herum verschlangen.
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Sie waren alle "Konsumenten": Zu dieser Zeit waren alle heterotroph und mussten umher schwimmen, um Nahrung zu finden.
- Der entscheidende Wendepunkt: Ein "Verschlingen", das die Welt veränderte
Vor etwa 1,5 bis 1,6 Milliarden Jahren ereignete sich in der Familie der Eukaryoten der wichtigste "Unfall" in der Evolutionsgeschichte, der zur Entstehung der Pflanzenlinie führte.
Der Vorfahre der Pflanzen: Schluckte ein "Solarpanel"
Ein einzelliger Vorfahre der Pflanzenlinie verschlang ein Cyanobakterium (Cyanobacteria, ein Bakterium, das Photosynthese betreiben kann), aber seltsamerweise verdauten sie es nicht, sondern behielten es im Körper, um für sie zu "arbeiten". Shutterstock
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Endosymbiose: Dieses verschluckte Cyanobakterium entwickelte sich später zum Chloroplasten.
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Konsequenz: Die Zelle, die den Chloroplasten erhielt, besaß von nun an eine "Superkraft" – sie konnte sich satt essen, indem sie sich sonnte. Sie mussten nicht mehr mühsam umherschwimmen, um zu jagen, sondern entschieden sich für "Faulenzen".
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Evolutionsrichtung: Um das Sonnenlicht besser zu nutzen, entwickelten sie eine Zellwand zur Stützung des Körpers und wurden zu sesshaften Pflanzen (Archaeplastida, primitive Plastiden-Organismen).
Der Vorfahre der Tiere: Blieb dem "Fressen" treu
Der Vorfahre der Tiere (und Pilze) erlebte dieses Ereignis des Verschluckens von Chloroplasten nicht, oder diese Linie verpasste diese Gelegenheit.
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Konsequenz: Sie mussten weiterhin Energie gewinnen, indem sie andere "aßen".
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Evolutionsrichtung: Um Beute zu fangen, mussten sie weich und flexibel sein, daher verloren sie die dicke Zellwand oder entwickelten sie nie. Für effizientere Jagd entwickelten sie komplexe Bewegungssysteme, Nervensysteme und Muskeln und wurden schließlich zu Tieren (Opisthokonta, Hintergeißeltiere).
- Unterschiedliche Überlebensstrategien führen zu morphologischen Unterschieden
Sobald sie sich aufgrund des Vorhandenseins oder Fehlens von Chloroplasten getrennt hatten, war die Evolutionslogik der beiden Linien völlig unterschiedlich:
MerkmalPflanzenlinie (Plant Lineage)Tierlinie (Animal Lineage)EnergiequelleSelbstversorgung (autotroph): Photosynthese durch Chloroplasten.Raub (heterotroph): Jagd auf andere Organismen.ZellstrukturMit Zellwand: Wie beim Hausbau gibt es eine harte Hülle außerhalb der Zelle. Dies schränkt die Bewegung ein, bietet aber Halt und ermöglicht es Pflanzen, hoch zu wachsen.Ohne Zellwand: Nur Zellmembran. Zellen sind weich und verformbar, was Muskelkontraktion und Körperbewegung ermöglicht.LebensweiseSesshaft: An einem Ort verwurzelt, kein Gehirn nötig, um Beute zu jagen; evolutionärer Schwerpunkt liegt darauf, mehr Sonnenlicht und Wasser zu bekommen.Beweglich: Muss sich bewegen, um Nahrung zu finden. Evolutionärer Schwerpunkt liegt auf Sinnen (Augen, Ohren), Nervenverarbeitung (Gehirn) und Bewegungsfähigkeit (Muskeln).WachstumsmusterUnbegrenztes Wachstum: Wenn die Umgebung es erlaubt, können Bäume immer höher wachsen und sich verzweigen.Begrenztes Wachstum: Nach Erreichen des Erwachsenenalters ist die Körpergröße weitgehend festgelegt und wächst nicht unbegrenzt.
- Interessante "Verwandtschafts"-Fakten
Obwohl Tiere und Pflanzen sehr unterschiedlich erscheinen, sind sie genetisch gesehen gar nicht so weit entfernt, wie man denkt, und es gibt sogar einige überraschende "Verwandtschaftsbeziehungen":
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Tiere und Pilze sind enger verwandt: Du denkst vielleicht, dass Pilze wie Pflanzen aussehen, aber im Stammbaum sind Pilze enge Verwandte der Tiere. Sie sind wie Tiere heterotroph (betreiben keine Photosynthese) und ihre Zellwandbestandteile (Chitin) ähneln eher dem Panzer von Insekten als der Zellulose von Pflanzen.
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Beide haben Mitochondrien: Egal ob deine Zellen oder das Unkraut am Straßenrand, beide haben Mitochondrien in ihren Zellen. Das beweist, dass wir in einem früheren Stadium (vor etwa 2 Milliarden Jahren) eine Familie waren.
Zusammenfassung
Die Trennung von Tieren und Pflanzen ist im Wesentlichen eine Entscheidung, "ob man seine Nahrung selbst herstellen will oder nicht":
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Der Vorfahre der Pflanzen wählte die Photosynthese als dauerhafte Lösung, zahlte aber den Preis, in einer Zellwand eingeschlossen zu sein und die Fähigkeit zur freien Bewegung zu verlieren.
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Der Vorfahre der Tiere war gezwungen, weiter zu jagen, und musste, um zu überleben, ein intelligenteres Gehirn und einen flexibleren Körper entwickeln, was schließlich zur Entstehung des Menschen führte.
Möchtest du, dass ich mehr darüber erkläre, wie Pilze in dieses Bild passen (da sie oft mit Pflanzen verwechselt werden, aber näher mit Tieren verwandt sind)?
Wie haben sich Pilze und Tiere voneinander getrennt?
Dies ist eine sehr spannende Fortsetzung. Wenn die Trennung von Tieren und Pflanzen auf das "Verschlucken oder Nicht-Verschlucken von Chloroplasten" zurückzuführen ist, dann ist die Trennung von Tieren und Pilzen eine Meinungsverschiedenheit über die "Art der Verdauung".
Obwohl sie beide Mitglieder der Familie der Opisthokonta sind, trafen sie vor etwa 1 Milliarde Jahren an einer Evolutionsgabelung völlig unterschiedliche Entscheidungen und trennten sich.
Der Kern dieser Trennung liegt in der Frage: Soll die Nahrung "hineingeschluckt und verdaut" oder "außen verdaut und dann aufgesaugt" werden?
- Gemeinsamer Ursprung: Kleine "Schwimmer" mit Geißeln
Vor der Trennung war der gemeinsame Vorfahre von Pilzen und Tieren ein einzelliger Organismus, der im Wasser lebte und ein bisschen wie ein moderner Kragengeißeltierchen aussah.
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Er hatte eine Geißel, die nach hinten schlug (wie der Schwanz eines Spermiums), um zu schwimmen.
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Er hatte keine Zellwand; sein Körper war weich.
- Kernunterschied: Revolution der Nahrungsaufnahme-Strategie
Dies ist der entscheidende Moment, an dem sich die beiden Linien trennten:
Tierlinie: Beibehaltung der "Endozytose" (Phagotrophie)
Der Vorfahre der Tiere wählte den Weg des "großen Fleischfressens".
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Strategie: Sie hielten ihre Zellmembran weich und flexibel. Wenn sie auf Nahrung trafen, umhüllten sie sie mit der Zellmembran und schluckten sie zur Verdauung in den Körper (Phagozytose).
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Evolutionäre Konsequenzen:
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Keine Zellwand möglich: Da sie Dinge verschlingen mussten, mussten die Zellen weich sein; mit einer harten Hülle könnten sie sich nicht verformen und schlucken.
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Mussten beweglich sein: Um Nahrung zu bekommen, mussten sie aktiv jagen, daher behielten und verstärkten sie Muskeln und Nervensystem.
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Internes Verdauungssystem: Als sie mehrzellig wurden, entwickelten sie komplexe Mägen und Därme, um die verschluckte Nahrung zu verarbeiten.
Pilzlinie: Wechsel zur "externen Verdauung" (Osmotrophie)
Die Vorfahren der Pilze schalteten auf einen einzigartigen Fähigkeitenbaum um – "chemische Kriegsführung".
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Strategie: Sie verschlangen die Nahrung nicht mehr mühsam, sondern sonderten Verdauungsenzyme nach außen ab. Diese Enzyme zerlegten organisches Material (wie verrottendes Holz) in kleine Moleküle einer "Nährbrühe", die die Pilze dann direkt aufnahmen.
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Evolutionäre Konsequenzen:
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Entwicklung einer Rüstung (Chitin-Zellwand): Dies ist ein entscheidender Punkt. Wenn du ständig Nährlösung von außen aufnimmst, strömt auch Wasser in die Zelle (osmotischer Druck). Ohne harte Hülle würde die Zelle wie ein Ballon platzen. Daher mussten Pilze eine harte Zellwand entwickeln (bestehend aus Chitin, wie der Panzer von Garnelen und Krabben).
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Verzicht auf Bewegung: Mit der schweren Rüstung konnten sich die Zellen nicht mehr wie Tiere verformen und schwimmen. Also verloren die Pilze ihre Geißeln und wählten sessiles Wachstum.
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Entwicklung von Hyphen: Um mehr Nahrung zu erreichen und Enzyme freizusetzen, benötigten sie eine große Oberfläche, also entwickelten sie ein Netzwerk aus dünnen Hyphen (Hyphae), die in die Nahrung eindringen und sie von innen abbauen.
- Warum sagt man, dass Pilze "sich selbst in einen Magen verwandelt haben, um zu fressen"?
Es gibt eine sehr anschauliche Metapher, um die beiden zu unterscheiden:
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Tiere verpacken Nahrung in einen Beutel (Magen) in ihrem Körper und verdauen sie dort. Wir nehmen die "Natur" in unseren Körper auf.
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Pilze stecken sich direkt in die Nahrung. Sie leben in ihrer Nahrung. In gewissem Sinne ist der Körper eines Pilzes ein umgestülpter Darm; sie machen die ganze Welt zu ihrem Magen.
- Unabhängige Wege zur Mehrzelligkeit
Nach der Trennung erfanden beide unabhängig voneinander vor etwa 600-800 Millionen Jahren die "Mehrzelligkeit", aber mit völlig unterschiedlichen Stilen:
MerkmalTiere (Animalia)Pilze (Fungi)Mehrzellige StrukturGewebe und Organe: Zellen sind eng verbunden und differenzieren sich zu komplexen dreidimensionalen Organen wie Herz, Leber, Lunge.Myzcel: Zellen sind Ende an Ende zu feinen Röhren (Hyphen) verbunden. Der sichtbare Pilz ist nur die "Frucht", die der Fortpflanzung dient; der eigentliche Körper ist ein riesiges Netzwerk unter der Erde.ZellwandKeine (nur weiche Membran).Vorhanden (bestehend aus Chitin, hart und elastisch).VerteidigungsmechanismenFlucht oder Kampf: Nutzung von Muskeln und Nerven.Chemische Kriegsführung: Da sie nicht fliehen können, entwickelten Pilze eine extrem starke Fähigkeit zur chemischen Synthese, um Giftstoffe (Giftpilze) oder Antibiotika (Penicillin) herzustellen, um Konkurrenten oder Fressfeinde zu töten.
Zusammenfassung
Die Trennung von Pilzen und Tieren erfolgte, weil Pilze eine Überlebensstrategie des "Hochdruck-Absorptionsstroms" wählten:
Um außerhalb des Körpers zu verdauen und Nährstoffe aufzunehmen, mussten sie eine Chitin-Rüstung (Zellwand) entwickeln, um dem osmotischen Druck standzuhalten. Diese Rüstung schützte sie zwar, aber sie sperrte sie auch ein und nahm ihnen die Möglichkeit, zu "Landtieren" zu werden. Schließlich entwickelten sie sich zu den ultimativen Zersetzern der Erde.
Was sind die evolutionären Gründe? An welche Umgebungen haben sie sich angepasst?
Das ist eine sehr tiefgründige Frage. Evolution ist kein zufälliges Herumirren, sondern eine extreme Reaktion von Lebewesen auf Ressourcenknappheit und Überlebensdruck.
Einfach gesagt, die Trennung von Tieren, Pflanzen und Pilzen erfolgte nicht, um sich an „unterschiedliche Temperaturen“ oder „unterschiedliche geografische Lagen“ anzupassen, sondern um drei völlig unterschiedliche ökologische Nischen im Ozean zu besetzen.
Damals (vor etwa einer Milliarde Jahren) glich der Ozean einem überfüllten Kampfplatz. Ursprünglich ernährten sich alle von Bakterien, aber die Ressourcen wurden knapp. Um zu überleben, wurden sie in eine „Verdrängungskonkurrenz“ gezwungen:
- Die Vorfahren der Pflanzen: Zur Lösung der „Energiekrise“
Umweltdruck: In der oberen Meeresschicht gab es reichlich Sonnenlicht, aber die als Nahrung dienenden Bakterien und organischen Partikel wurden durch die Konkurrenz immer knapper. Das Risiko zu verhungern war hoch.
Evolutionsmotor: „Wenn ich kein Futter finde, stelle ich es selbst her.“
Die pflanzlichen Vorfahren (Archaeplastida) erlangten durch das Verschlingen von Cyanobakterien die Fähigkeit zur Photosynthese.
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Angepasste Umgebung: Die photische Zone (lichtdurchflutete Zone).
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Sie besiedelten die oberflächennahen Schichten des Ozeans und konnten allein mit Sonnenlicht und Kohlendioxid überleben.
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Preis: Diese Lebensweise erforderte keine Bewegung, aber eine große Oberfläche zur Aufnahme von Sonnenlicht, daher entwickelten sie eine Zellwand zur Stützung. Damit wurden sie zur „Grundlage“ allen anderen Lebens.
- Die Vorfahren der Pilze: Zur Nutzung von „Niemandes Müll“
Umweltdruck: Mit der Vermehrung des Lebens sammelte sich am Meeresboden eine große Menge toter Organismen und schwer verdaulicher Zellwandreste an. Diese Substanzen waren zwar nahrhaft, aber zu hart und zu groß, um von gewöhnlichen Einzellern verschlungen zu werden.
Evolutionsmotor: „Wenn ich es nicht schlucken kann, verdau ich es erst und sauge es dann auf.“
Die pilzlichen Vorfahren schlugen den Weg der „externen Verdauung“ ein.
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Angepasste Umgebung: Substrate, die reich an organischem Material sind, wie Meeresschlamm und verrottende Überreste.
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Sie entgingen der intensiven Jagdkonkurrenz und spezialisierten sich auf das „Aufräumen des Schlachtfelds“.
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Preis: Um in verrottendem Material zu überleben und dem osmotischen Druck zu widerstehen, mussten sie eine dicke Chitin-Zellwand entwickeln, was ihnen ebenfalls die Bewegungsfähigkeit nahm und sie zu „Zersetzern“ machte.
- Die Vorfahren der Tiere: Zur Anpassung an ein „Wettrüsten“
Umweltdruck: Nachdem die Pflanzen zahlreicher wurden, war der Ozean voller energiereicher Pflanzenzellen; nachdem die Pilze zahlreicher wurden, gab es auch reichlich Pilzklumpen. Aber Pflanzen hatten harte Schalen, Pilze hatten Giftstoffe – es wurde immer schwieriger, sie zu fressen.
Evolutionsmotor: „Um hochwertigere Nahrung zu bekommen, muss ich stärker werden.“
Die tierischen Vorfahren (ein Zweig der Opisthokonta) schlugen den risikoreichen, aber lohnenden Weg der Räuber ein.
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Angepasste Umgebung: Komplexer, dreidimensionaler Wasserkörper.
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Um die harten Schalen von Pflanzen zu zerkleinern oder andere bewegliche Lebewesen zu fangen, mussten Tiere schnellere Geschwindigkeiten, schärfere Sinne (Augen, Geruch) und komplexere Nervensysteme entwickeln.
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Der entscheidende Beitrag der Sauerstoffrevolution: Etwa zur gleichen Zeit stieg durch die Photosynthese der Pflanzen der Sauerstoffgehalt in der Erdatmosphäre und in den Ozeanen stark an. Sauerstoff ist der „Treibstoff“ für effiziente Verbrennung, was es Tieren ermöglichte, ihren energieintensiven Muskelbetrieb und ihr Gehirn aufrechtzuerhalten. Ohne die Sauerstoffexplosion wäre diese „luxuriöse“ Lebensweise der Tiere nicht möglich gewesen.
Zusammenfassung: Eine perfekte „Arbeitsteilung“
Diese Trennung war in Wirklichkeit eine große Arbeitsteilung im Ökosystem der Erde:
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Pflanzen (Produzenten): kümmerten sich um den Energieeintrag (Umwandlung von Sonnenenergie in chemische Energie).
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Pilze (Zersetzer): kümmerten sich um den Stoffkreislauf (Rückführung von toter Materie in Rohstoffe).
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Tiere (Konsumenten): kümmerten sich um den Energiefluss (Förderung von Konkurrenz und Beschleunigung der Evolution).
Das Interessanteste ist:
Ihre Trennung erfolgte ursprünglich, um der Konkurrenz untereinander auszuweichen (Was du nicht frisst, fresse ich; wohin du nicht gehst, gehe ich). Aber nach der Trennung entwickelten sie eine gegenseitige Abhängigkeit: Tiere können nicht ohne den von Pflanzen produzierten Sauerstoff und Zucker leben, Pflanzen nicht ohne die von Pilzen freigesetzten Mineralien, und Pilze warten auf das Festmahl nach dem Tod von Tieren und Pflanzen.
Dieses fein abgestimmte Gleichgewicht ist die Grundlage für das Gedeihen des Lebens auf der Erde bis heute.
Möchtest du wissen, wie diese Trennung schließlich zur „Kambrischen Explosion“ führte (als Tiere plötzlich groß und komplex wurden) oder wie sie die Herausforderung der Landbesiedlung bewältigten?